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Der Rodenkirchener Kammerchor probt wöchentlich mit ca. 60 Sängerinnen und Sängern in den Räumen der Emmanuelkirche Köln-Rondorf. Das breit gefächerte Repertoire reicht vom schlichten Volksliedsatz über barocke Kantaten für die Gottesdienstgestaltung bis hin zu großen Oratorien-, Passions- und Opernvertonungen.




Das seit Chorgründung durch Anselm Rogmans im Jahre 1975 gemeinsame Musizieren mit einem fest angeschlossenen Orchester unter einem musikalischen Leiter, eine für den Kölner Raum einzigartige Konstellation, bietet die außergewöhnliche Möglichkeit, regelmäßig miteinander zu proben und dabei eine intensivere musikalische und klangliche Verschmelzung der instrumentalen und vokalen Stimmen zu erzielen.

Aufführungsorte sind neben den traditionellen Stätten im Kölner Süden, wie der Emmanuelkirche Rondorf und der Gesamtschule Rodenkirchen, verschiedene Kirchen im Kölner Raum sowie die Kölner Philharmonie und Trinitatiskirche im Rahmen des Netzwerks Kölner Chöre. Konzertreisen führen den Chor auch regelmäßig an neue Aufführungsorte in ganz Europa.
Von April 2010 bis November 2014 arbeiteten Chor und Orchester unter der Leitung von Harald Jers. In dieser Zeit wurde das Repertoire in Richtung zeitgenössischer Musik erweitert. Es gab mit "Mirror of Perfection" von Richard Blackford und "Sunrise" von Ola Gjeilo zwei deutsche Uraufführungen. In zahlreichen Konzerten wurden jeweils unbekannte zeitgenössische Werke mit traditionellen Werken kombiniert, um Spannungsbögen von früher bis heute zu spannen. So gab der RKCO im Juni 2013 ein vielbeachtetes Konzert in der Kölner Philharmonie mit der Wiederentdeckung des Kölner Komponisten Franz Wüllner. Für sein Abschiedskonzert kombinierte Harald Jers das "Requiem" von W.A. Mozart mit dem "Miserere" von E.T.A Hoffmann und dem "Libera Me" von Manfred Trojahn, beide große Verehrer von Mozarts.

Von 2015 bis 2017 war Walter Mik künstlerischer Leiter des Rodenkirchener KammerChors. Im September 2017 übernahm der junge Kirchenmusiker und ausgebildete Chordirigent Arndt Martin Henzelmann die musikalische Gesamtleitung des Rodenkirchener KammerChors und -Orchesters.

Der Künstlerische Leiter

Seit 1. September 2017 hat Arndt Martin Henzelmann die musikalische Gesamtleitung des Rodenkirchener KammerChors und -Orchesters inne.
Arndt Martin Henzelmann wurde 1987 in Berlin geboren. Er erhielt seit frühester Kindheit eine musikalische Ausbildung durch den Vater, der Kirchenmusiker ist, und wuchs so in den Traditionen dieses Berufes auf. Er studierte zunächst Kirchenmusik in Köln, wo Prof. Dr. Winfried Bönig und Prof. Reiner Schuhenn zu seinen Lehrern zählten. 2014 schloss er sein Master-Studium mit mehreren Auszeichnungen ab, woraufhin er an die "Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin" wechselte, um ein Chordirigierstudium bei Prof. Jörg-Peter Weigle aufzunehmen. Dieses schloss er 2015 mit dem Bachelor-Abschluss ab, 2017 folgte der Master-Abschluss.

Arndt Martin Henzelmann ist zudem seit Juni 2018 musikalischer Leiter des "Oratorienchor Köln".


(c) Schafgans 2018

Darüber hinaus hat er 2018 eine Dozentur für Chorleitung am kirchenmusikalischen Institut der "Universität der Künste Berlin" inne. Er leitet in Berlin den Kammerchor "neuer chor berlin", mit dem er zahlreiche Uraufführungen verwirklichte und wirkte 2017/18 als Assistent von Prof. Kai-Uwe Jirka bei der "Sing-Akademie zu Berlin", wo er 2018 auch ein Musiktheater-Projekt leitet. 2016 bis 2017 hatte er einen Lehrauftrag an der "Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin" inne, in dessen Rahmen er die Chöre am Musikgymnasium "Carl Philipp Emanuel Bach" leitete.

Er ist Stipendiat der "Tenso Masterclasses for Young Conductors". In Meisterkursen bei Stephen Layton, James Wood, Wolfgang Schäfer, Morten Schuldt-Jensen und Jan Scheerer erweiterte und ergänzte er seine dirigentische Ausbildung, wobei er unter anderem mit dem "Tenso Europe Chamber Choir" und dem "Trinity College Choir Cambridge" zusammenarbeiten konnte.

Neben seinem Wirken als Dirigent ist Arndt Martin Henzelmann als Gesangspädagoge und Organist tätig. Konzerte führten ihn als Solisten unter anderem an die Orgeln der Philharmonie Köln, der Stiftskirche Stuttgart, der Basilika Marienstatt, der Marktkirche Hannover, des Audimax der Ruhruniversität Bochum sowie nach Costa Rica. 2011 spielte er in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendchor Niedersachsen unter der Leitung von Prof. Jörg Straube eine erste CD mit Werken von Franz Liszt und Jehan Alain ein. Als Continuo-Spieler konnte er unter anderem mit Jörg Straube, Georg Grün und Raphael Alpermann zusammenarbeiten.