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Als einer der großen Konzertchöre im Köln-Bonner Raum behauptet sich der KölnChor mit seinen 110 aktiven Sängerinnen und Sängern seit vielen Jahren erfolgreich im professionellen Musikbetrieb.


Die Arbeit des KölnChors ruht auf zwei Säulen: auf der regelmäßigen wöchentlichen Probenarbeit (der Chor versteht sich grundsätzlich nicht als Projektchor), deren Ergebnisse in Konzerten im Großraum Köln-Bonn präsentiert werden, und auf der Durchführung von Chorprojekten, die zeitlich begrenzt sind und zu denen als Gäste stimmsichere Sängerinnen und Sänger herzlich eingeladen sind.

Herausragend war die Einladung des Chores zu einer knapp 14-tägigen Konzertreise nach Wolgograd in Russland. Aus Anlass des sechzigsten Jahrestages zum Ende des zweiten Weltkrieges unternahm der KölnChor im Mai 2005 eine Konzertreise nach Frankreich, um die enge Geschichte und jahrzehntelange Zusammengehörigkeit und Freundschaft beider Staaten zu dokumentieren. Im November 2005 sangen der KölnChor und der Rheinische Kammerchor Köln vor rund 12.000 Zuhörerinnen und Zuhörern in der KölnArena beim "Classical Spectacular" auf Einladung des Royal Philharmonic Orchestra London.

Ein weiterer neuer Schritt auf dem Weg des Chores war seine Teilnahme an der "Lord of the Rings Symphony" in der KölnArena am 28. Mai 2006, einer sinfonischen Reise durch die phantastische Welt von Tolkiens Romantrilogie. 2007 führte der Chor gemeinsam mit dem Rheinischen Kammerchor Köln neben Orffs Carmina Burana mit großem Erfolg Elgars "Coronation Ode" auf, im Januar 2008 Händels "Messias" in der selten aufgeführten Fassung für großes Orchester, gesetzt von Sir Eugene Goossens.

Nach der Kölner Erstaufführung von Paul McCartneys Oratorium "Ecce Cor Meum" erfolgte auf einer Reise nach Lettland die Erstaufführung in den baltischen Staaten, unter anderem im Dom zu Riga. 2011 konzertierte der KölnChor McCartneys Oratorium als russische Erstaufführung in St. Petersburg unter dem Dirigat des russischen Dirigenten Edvard Serov, mit dem der Chor seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen pflegt. Eine Aufführung dieses spannenden Werks erfolgte 2012 in Kaunas in Litauen.

Eine große Ehre und Würdigung wurde unserem Chor zuteil, als er eingeladen wurde, das hoch emotionale Konzert von Anna Netrebko und Erwin Schrott 2011 in der Kölner Philharmonie zu begleiten. Im Juni 2013 war der KölnChor Begleitchor beim Konzert mit Andrea Bocelli und David Garrett in der Lanxess-Arena. Auf Einladung der Stadt Nowgorod in Russland konzertierte dort der KölnChor auf einer Konzertreise am Pfingstwochenende 2014 Paul McCartneys Oratorium "Ecce Cor Meum". Für 2016 liegt eine Einladung zu Konzerten in Kölns Partnerstadt Wolgograd/Russland vor.

Qualifizierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen, die nächsten Konzerte des Chores mitzugestalten.

Der Künstlerische Leiter

Wolfgang Siegenbrink studierte katholische Kirchenmusik bei Prof. Rudolf Ewerhardt, Orgel bei Prof. Wolfgang Stockmeier, Klavier bei Prof. Michael Endres und Orchesterdirigieren bei Prof. Günter Fork an der Musikhochschule in Köln. Außerdem war er dort als Pianist u.a. in der Gesangsklasse von Prof. Hans Sotin tätig. Er erhielt Stipendien zur Dirigierklasse von Prof. Leopold Hager am Konservatorium Wien und zu den Bayreuther Festspielen. Als Stipendiat der Internationalen Bachakademie Stuttgart dirigierte er im Rahmen des Europäischen Musikfestes 2002 die Aufführungen von Beethovens "Missa Solemnis" und "Fidelio". Zudem besuchte er Meisterkurse u. a. beim Thomaskantor Prof. Christoph Biller und bei Prof. Helmuth Rilling.



Er war Solorepetitor an der Oper Bonn und dirigierte das Beethovenorchester. Dort wirkte er als Assistent von Marc Soustrot beim "Ring" von Richard Wagner. Als Organist nahm er an Wettbewerben und Meisterkursen u.a. bei Prof. Daniel Roth in Paris teil und führte im Jahre 2000 das Gesamtwerk für Orgel von J. S. Bach in Köln auf. Seit 1995 leitet Wolfgang Siegenbrink den "Rheinischen Kammerchor Köln", seit 2002 ist er zudem auch Künstlerischer Leiter des KölnChor. Er fördert den Chornachwuchs in Zusammenarbeit mit dem Oberstufenchor "Vocalensemble Hildegard-von-Bingen" (Einstudierung Claudia Scheffel) und dem Jugendchor der Oper Bonn. In gemeinsamen Chorprojekten bekommen junge Sängerinnen und Sänger durch die Erarbeitung von Meisterwerken wie z.B. Orffs "Carmina Burana" oder Oratorien von Edward Elgar die Möglichkeit, Chormusik auf hohem Niveau aufzuführen – eine gute Werbung für den Chornachwuchs.