StartseitewerGürzenich-Chor Köln

www.guerzenich-chor.de

Der Gürzenich-Chor ist eine fest verwurzelte Instanz des Kölner Musiklebens. 1827 als Chor der Concertgesellschaft zu Cöln gegründet, ist er der älteste Chor der Stadt und begeistert bis heute Zuhörer und Mitwirkende gleichermaßen. Namensgeber ist der "Gürzenich", das städtische Festhaus aus dem 15. Jahrhundert, das auf dem Grundstück der Patrizierfamilie von Gürzenich gebaut wurde.


Stolz und respektvoll blicken wir zurück auf die lange Geschichte des Chores, in der namhafte Komponisten wie Johannes Brahms und Giuseppe Verdi der Einladung nach Köln folgten, um die eigenen Werke zu dirigieren. Deren Einträge und die anderer Berühmtheiten in das "Goldene Buch" des Chores sind historische Schätze, die auf der Homepage des Gürzenich-Chores zu sehen sind.

Nach wie vor ein Laienchor, fühlt sich der Gürzenich-Chor auch heute einem hohen künstlerischen Niveau verpflichtet und bereichert unter der neuen künstlerischen Leitung von Christian Jeub das bunte kulturelle Leben in Köln. Das Bestreben, aktive Nachwuchsförderung zu betreiben, findet seinen Ausdruck in der projektbezogenen Mitwirkung von Schülerinnen, Schülern und Studierenden bei ausgewählten Konzerten.
Der Gürzenich-Chor tritt als Chor der Stadt Köln außer in der Philharmonie regelmäßig in den großen Kirchen der Stadt auf und folgt immer wieder Einladungen in andere deutsche Städte. Konzertreisen ins europäische Ausland sowie in die USA (2005) oder nach Japan (2007) haben den Chor inzwischen weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.

Der Künstlerische Leiter

Christian Jeub ist seit Anfang 2011 Künstlerischer Leiter des Gürzenich-Chores Köln. Der gebürtige Solinger war nach seinem Studium an der Kölner Musikhochschule und der Essener Folkwang-Hochschule von 2000 bis 2007 am Staatstheater am Gärtnerplatz in München engagiert. In der Funktion des stellvertretenden Chordirektors studierte er eigenverantwortlich Chöre ein: zu Idomeneo, Waffenschmied oder Undine. Dirigate u. a. zur Zauberflöte, Fledermaus oder Nacht in Venedig ergänzten seine Tätigkeit am Gärtnerplatz. Jeub besuchte Meisterkurse bei Eric Ericson, Frieder Bernius und Simon Carrington und Tõnu Kaljuste. Im Rahmen des Europäischen Musikfestes Stuttgart erhielt er 2002 und 2003 unter der künstlerischen Leitung von Helmut Rilling Dirigierstipendien. In Orvieto/Italien dirigierte er 2003 Verdis "Un ballo in maschera".



Erste Kontakte ergaben sich zum Bayerischen Rundfunkchor, dem Rias-Kammerchor und dem WDR Rundfunkchor Köln, bei dem er 2003 die Einstudierung der dritten Symphonie Gustav Mahlers und die Produktion von Rautavaaras Erste Elegie leitete. Beim Dirigentenwettbewerb Mariele Ventre in Bologna war er 2005 Preisträger. Für die Bayreuther Festspiele 2009 und 2010 studierte Christian Jeub den Chor in den Produktionen "Der Fliegende Holländer für Kinder" und "Wagner for Kids – Tannhäuser am grünen Hügel" ein. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist Christian Jeub als Chordirektor mit Dirigierverpflichtung am MiR, Musiktheater im Revier, tätig.